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Banane
Banane

Banane

Die Großmutter der gesunden Ernährung
Systematik
Wissenschaftlicher Name: Musa
Englischer Name: Banana
Weitere Namen: Adamsfeige, Banaan, Dessertbanane, Kela, Obstbanane
Ordnung: Ingwerartige (Zingiberales)
Familie: Bananengewächse (Musaceae)
Gattung: Bananen
Saison: ganzjährig
  • Wasser 73,9%
  • Kohlenhydrate 20%
  • Proteine 1,2%
  • Fette 0,2%
  • Rohfaser 1,9%

Warum ist die Banane krumm?

Diese Frage hat sich früher oder später wohl jeder schon einmal gestellt. Alle Früchte wachsen anfänglich nach unten. Später wenden sie sich dann hormonbedingt nach außen und anschließend nach oben - der Sonne entgegen, was zu ihrer bekannten Krümmung führt.

Oft gelten perfekt gelbe Bananen als besonders schmackhaft und begehrenswert. Doch makellose, gelbe Bananen, die wie gemalt aussehen, beinhalten häufig viele Gifte und Schadstoffe, da sie viel mit Spritzmitteln behandelt wurden. Bananen mit bräunlichen Pigmenten in der Schale weisen auf einen chemikalienfreien Anbau hin und schmecken zu dem auch wesentlich aromatischer!

Nährwertangaben

Menge pro 100 Gramm

Kalorien 89
Fettgehalt 0,33 g
Gesättigte Fettsäuren 0,1 g
Cholesterin 0 mg
Natrium 1 mg
Kalium 358 mg
Kohlenhydrate 22,84 g
Ballaststoffe 2,6 g
Zucker 12,23 g

Ursprung & Herkunft

Gesundheit

Zubereitung

Wissenswertes

Lagerung

Ursprung & Herkunft

Die Bananenstaude (nicht zu verwechseln mit dem Bananenbaum) gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde, da ihr Vorkommen schon zum Ende der Eiszeit festgestellt wurde. Im 6. Jh. v. Chr. wurden Bananengewächse erstmals in indischen Aufzeichnungen erwähnt. Nach Europa gelangte die krumme Frucht erst im Jahre 1885. 1902 kam sie dann auch nach Deutschland. Eine Art "Bananen-Boom" löste Konrad Adenauer aus, der 1957 bei der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Zollfreiheit für Bananen durchsetzte.

Inzwischen hat sich die Banane zu einer Weltrekordlerin entwickelt, denn sie besitzt nicht nur die größten Blätter, sondern ist auch die Frucht, die das größte Welthandelsvolumen besitzt. Vom botanischen Standpunkt aus betrachtet, zählt die Banane zu den Beerenfrüchten und aufgrund ihrer voll kompostieren Schale ist sie die sauberste Frucht.

Bananen werden heute u.a. in Afrika, Costa Rica, Ecuador, Indien, den Kanarischen Inseln, Malaysia, Süd- und Mittelamerika und Thailand angebaut. Diese Ländern sollten, aber dennoch nicht Bananenrepubliken genannt werden, da dies eine abwertenden Bezeichnung darstellt.

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Gesundheit

Bananen gelten als gesunde Krankenkost und das nicht nur, weil sie sehr bekömmlich, kaliumreich und nahrhaft sind. Sie sind auch sehr gut bekömmlich bzw. leicht verdaulich, was dafür sorgt, dass sie eine gute Ernährung bei Darmwegserkrankungen und Magenbeschwerden darstellen. Außerdem gelten Bananen als reichhaltige Energiespender (z.B. bei Schwächeanfällen), denn keine andere Frucht liefert dem Körper so kurzfristig und langanhaltend Energie. Genauso werden auch Denkblockaden, Stress und Stimmungsschwankungen positiv vom Konsum der Banane beeinflusst, was an dem hohen Stand "Tryptophan" (einer Aminosäure) liegt, einem glücksbringenden Nervenbotenstoff.

Zusätzlich begünstigen der enorme Kalium- und Magnesiumgehalt ein konzentriertes Arbeiten sowie eine Verringerung der Beschwerden bei Krämpfen. Langfristig kann der regelmäßige Konsum von Bananen das Schlaganfall- und Hirninfarktrisiko verringern.

Allerdings können Bananen bei Latexallergikern zu akuter Atemnot führen.

Zubereitung

Obst- oder Dessertbananen werden zwar meistens frisch verzerrt, aber sie können auch gut in Fruchtsalat oder kalten Süßspeisen verwendet werden. Außerdem lässt sich die in Scheiben geschnittene Frucht sehr gut zu Fruchtchips verarbeiten, indem sie im Ofen gebacken werden.

Bananenblätter können zu Garnituren und schmackhaftem, exotischem Gemüse verarbeitet werden. Sie werden in den Herkunftsländern zwar meist gegrillt oder gebraten, doch lassen sie sich auch wie Wirsing zubereiten.

Wissenswertes

Die Banane enthält als einzige Obstsorte alle Nervenvitamine des B-Komplexes in reicher Form, was sonst nur bei Fleisch vorkommt. Bei vegetarischer bzw. veganer Ernährung bietet sich ein regelmäßiger Konsum von Bananen also an.

Bananen in deutschen Supermärkten unterscheiden sich von ihren Originalen in den Anbauländern nicht nur im Geschmack, der speziell für den europäischen Gaumen gezüchtet wurde, sondern auch durch das Fehlen der ursprünglich präsenten Kerne.

Lagerung

Bananen sollten möglichst nur kurzzeitig und locker hängend, bei 12-14 Grad Celsius aufbewahrt werden. zudem sollte sie nicht zusammen mit Birnen oder Äpfeln gelagert werden, da ihr Fruchtfleisch aufgrund der Ausscheidung von Ethylen weiche Stellen bekommt. Bei einer Lagerung zusammen mit Zitrusfrüchten erhöht sich jedoch die Lagerzeit und der allgemeine Zustand der Bananen.

Die Nachreifung grüner Bananen kann eigenhändig beschleunigt werden, indem man sie in ein feuchtes Tuch wickelt und dann in einer Papiertüte lagert.

Banane als Snack

Bananen eigenen sich aufgrund ihrer guten Bekömmlichkeit und des hohen Nährstoffgehalts ideal als Snack im Job, Studium oder Schule. Der Energie-Schub der Banane hilft die Konzentration aufrecht zu erhalten. Da die Banane aber eine sehr empfindliche Schale und noch weicheres Fruchtfleisch besitzt, kann es in einer vollen Tasche leicht passieren, dass sie zerquetscht wird. Es wäre also sinnvoll die Banane in einer Tupperbox oder ähnlichen zu transportieren. Doch in der Regel passen Bananen nicht in eine klassische quadratische Box. Eine spezielle Transportbox für Bananen kann hier Abhilfe schaffen, da sie die Krümmung der Banane beachtet und somit nicht mehr Platz als nötig in der Tasche verbraucht.

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